Was sind systemische Aufstellungen?

 

 

Systemische Aufstellungen sind eine "nichtsprachliche Methode", um Systeme,  Organisationen, Projekte, innere Anteile, Familien, Beziehungen, Körperorgane oder Träume darzustellen und deren - meist unsichtbare - Strukturen  sichtbar zu machen. In diesen Strukturen kann es Vermischungen, Verflechtungen, Verwechslungen geben, die durch die Arbeit in den Aufstellungen wieder geklärt und entwirrt werden. Oder es gibt vom System Ausgeschlossene(s) (Familiengeheimnisse, gekündigte Mitarbeiter, Verbotenes, was nie angesprochen werden darf), das durch Würdigung in den Aufstellungen wieder befriedet wird. 

 

 

 

Was passiert bei einer Aufstellung?

 

Eine Aufstellung kann im Rahmen einer Einzelsitzung (Coaching/Supervision) mit Bodenankern oder Figuren auf einem Systembrett (siehe Bild) durchgeführt werden. 

 

 

Kommen mehrere Menschen zu einem Kreis zusammen, wird zum Beispiel ein inneres System oder die Familie einer Klient*in mit "echten" Repräsentanten/Stellvertretern dargestellt. Sie schildert ihr Anliegen und stellt dann die relevanten Personen oder Anteile innerhalb des Kreises auf. Das Phänomen ist, dass sich in den Stellvertreter*innen Gefühle, Gedanken, Handlungsimpulse aufbauen von den Personen oder Ereignissen, die sie repräsentieren. 

 

Dieses Phänomen oder auch dieses "wissende Feld" (Hellinger) ist        schwer erklärbar, aber es erfasst jede(n), der/die sich in absichtsloser Haltung diesem Feld hingibt. Die o.g. unsichtbaren Strukturen oder        Zusammenhänge werden sichtbar und können geklärt werden.